Osthausmuseum Hagen

Von Kollwitz bis Richter. Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum

Erstmals seit Jahrzehnten präsentiert das Osthaus Museum Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst.

Die Ausstellung „Von Kollwitz bis Richter. Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum“ lädt zu einem hochrangigen Spaziergang durch die Kunstgeschichte ein und illustriert zugleich die einzigartige Sammlungsgeschichte des Osthaus Museums, das auf die Folkwang-Sammlung des Hagener Museumsgründers Karl Ernst Osthaus zurückgeht.

Erstmals seit dem Verkauf des Folkwang-Museums nach Essen ist mit Werken von Paul Signac, Edvard Munch, Henri Matisse und Wassily Kandinsky ein Teil der von Osthaus aufgebauten Grafischen Sammlung in Hagen zu sehen. Neben diesen frühesten Erwerbungen stehen Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit im Mittelpunkt.

Einen besonderen Schwerpunkt bilden darüber hinaus die Erwerbungen der frühen Nachkriegszeit, in der das Osthaus Museum mit Arbeiten von Picasso, Miró, Chagall oder den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art die internationale Avantgarde präsentierte.

Neben den ‚großen Namen‘ der internationalen Kunstgeschichte zeigt die Ausstellung zahlreiche Entdeckungen aus der Grafischen Sammlung des Museums, darunter bislang nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigte Werke der modernen Kunst.

11. Juli bis 11. Oktober 2026

Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 1
Hochstr. 73
58095 Hagen

www.osthausmuseum.de

Text: Osthaus Museum Hagen
Bild: Walther Bötticher: Die Welle,
Foto: Achim Schwingel

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